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Also, ich kann mir das Leben ohne Internet überhaupt nicht mehr vorstellen. Ich mache sehr viel über das Internet. Reisen buchen, Online-Banking, Sachen kaufen oder manchmal auch verkaufen. Und man braucht eigentlich keine Zeitungen mehr. Alles, was man wissen muss, kann man auch online lesen. Das ist doch praktisch. Für die Zeitungsbranche ist das natürlich nicht so positiv, aber für die meisten Leute schon. Na ja, ich reise viel und lerne immer nette Leute aus allen Teilen der Welt kennen. Früher musste man sich Briefe schreiben und deshalb sind Freundschaften dann doch oft nicht lange weitergegangen. Heute kann man sich über das Internet immer mal wieder eine schnelle, kurze Nachricht schicken oder man sieht über soziale Netzwerke wie Facebook, wie es dem anderen geht und was er oder sie so macht. Ich denke, dass viele Menschen nicht genug darüber nachdenken, was es eigentlich bedeutet, wenn man überall im Internet seine Daten lässt.
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Herzlichen Glückwunsch, Felix. Du hast den nationalen Wettbewerb der Universitäten im Bereich Schwimmen gewonnen. Das ist ja wirklich super bei der Konkurrenz! Vielen Dank. Wenn man so schnell schwimmen kann wie du, muss man sicher schon früh damit anfangen, oder? Bist du schon als Kind so gern geschwommen? Das denken alle, das ist lustig. Aber als Kind mochte ich Sport überhaupt nicht. Ich war am liebsten zu Hause und habe gelesen. Ah, das ist interessant. Und wann hat deine Begeisterung begonnen? Also, eigentlich erst an der Uni. Ich studiere ja Mathematik hier in Köln und als ich hierher gekommen bin, wollte ich Leute kennen lernen und habe mir die Sportgruppen angesehen. Und Schwimmen hat mir am meisten Spaß gemacht. Und jetzt bist du ja richtig dabei. Das ist ja nicht mehr nur ein Hobby, oder? Du trainierst doch sehr oft. Na ja, stimmt.
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Und jetzt noch unsere Veranstaltungstipps. Ab heute Abend findet wieder das große Sommer-Kino im Park statt. Wir starten mit dem Film „Wu Wu Land“. Ab 19 Uhr kann man Essen und Getränke kaufen. Der Film fängt um 21 Uhr an und dauert bis 23 Uhr. Viel Spaß! Wegen des schlechten Wetters gibt es heute Nachmittag leider kein Kinderfest. Am Wochenende scheint aber wieder die Sonne und deshalb findet das Fest am Samstag statt. Ab 15 Uhr. Nächste Woche gibt es dann das große Sportfest am See. Dazu später noch mehr Informationen. Und eine aktuelle Information zum Fußballspiel heute. Die Parkplätze am Stadion sind alle besetzt. Bitte fahren Sie mit dem Bus. Die Linien 4 und 8 fahren ab Hauptbahnhof direkt zum Stadion. Das Wetter. Auch morgen ist es wechselhaft. Der Wind der letzten Tage ist nicht mehr da. Am Vormittag ist es noch trocken und teils sonnig.
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Ach, die liebe Gesundheit. Das ist auch für mich im Moment ein wichtiges Thema. Ich war oft krank im letzten Jahr und ich denke, es liegt daran, dass meine Arbeit so anstrengend ist und ich das Gefühl habe, ich habe einfach nie Zeit, alles ist so stressig. Das macht mich krank. Und jetzt versuche ich, mein Leben zu ändern. Ich habe meine Arbeitszeit ab nächsten Monat auf 30 Stunden reduziert und ich hoffe, dass es mir dann endlich wieder insgesamt besser geht. Ich denke, für die Gesundheit ist es wichtig, dass man nicht nur etwas für den Körper macht. Wichtig ist auch, dass man Bücher und Zeitungen liest und diskutiert und aktiv am Geschehen teilnimmt. Auch der Kopf muss fit bleiben, sonst nützt das ja alles nichts. Ich bin zwar jetzt schon älter, aber meine Freunde und ich, wir interessieren uns immer noch für das, was um uns herum passiert.
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Messebau Ellerwald, Landgraf. Was kann ich für Sie tun? Guten Morgen, Frau Landgraf. Maler hier, Firma Strecker und Partner. Ich möchte mit Ihnen über unseren Messestand sprechen. Einen kleinen Augenblick, Herr Maler, ich hole mir eben die Unterlagen. – So, ich habe Ihren Auftrag vor mir. Worum geht es? Da ist einmal der Termin. Können Sie den Stand am Donnerstag auch schon früher aufbauen? Wir brauchen für die Einrichtung wahrscheinlich doch länger und es wäre schön, wenn Sie mit Ihren Arbeiten etwa um 12:00 Uhr mittags fertig sein könnten. Mhm, wir hatten 15:00 Uhr vereinbart. 12:00 Uhr könnte schwierig werden. Ich möchte Ihnen nichts Unmögliches versprechen. Ist 13:00 Uhr auch in Ordnung für Sie? Das könnte schon reichen. Danke. Und dann sind da noch zwei Punkte zum Stand selbst. Wir möchten gern eine unserer Maschinen in den Stand hängen. Wir wissen aber nicht, ob die Konstruktion die Maschine trägt. Sie wiegt etwa 25 Kilogramm.
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Sie haben im Internet etwas bestellt. Ein Transportunternehmen bringt Ihnen die Ware. Sie kontrollieren die Sendung und stellen fest, dass das Paket beschädigt ist. (Es hat z. B. ein Loch.) Was tun? Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder Sie verweigern die Annahme der Sendung oder Sie lassen sich den Schaden vom Transporteur (z. B. dem Lieferwagenfahrer) dokumentieren. Wichtig: Unterschreiben Sie bei einem Transportschaden nie eine Empfangsbeschädigung ohne die Dokumentation des Schadens. Notieren Sie in jedem Fall den Namen des Fahrers und/oder das Nummernschild des Fahrzeugs. Bevor Sie die Ware auspacken, sollten Sie die beschädigte Verpackung fotografi eren. Erst danach sollten Sie überprüfen, ob die Ware selbst beschädigt ist. Falls die Ware selbst einen sichtbaren Schaden hat, machen Sie davon ebenfalls Fotos. Beschädigte Ware bis zur Klärung des weiteren Vorgehens nicht benutzen! Informieren Sie dann so schnell wie möglich den Online-Händler über den Transportschaden. Beschreiben Sie ihm den Schaden.
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Sehr geehrter Herr Schneider, vielen Dank für ihre Anfrage. Leider habe ich Sie telefonisch nicht erreicht, daher gebe ich Ihnen nun zunächst per E-Mail eine Rückmeldung. Gerne führen wir Ihren Umzug im kommenden Monat durch. Damit wir ein verbindliches Angebot für Sie erstellen können, sollte einer unserer Mitarbeiter die Räume vorab besichtigen, um sie ausmessen und so das Volumen Ihres Umzugsguts berechnen zu können. Außerdem hatten Sie erwähnt, dass Sie auch eine Garage haben – soll sie auch ins Angebot aufgenommen werden? Eine Ihrer Nachbarinnen hat uns gebeten, ihren Umzug ebenfalls durchzuführen – falls Sie wünschen, können wir gern ein gemeinsames Angebot erstellen. Könnten Sie sich bitte mit uns in Verbindung setzen, um einen Termin abzusprechen? Selbstverständlich entstehen Ihnen durch den Termin keine Kosten. Ich danke Ihnen sehr herzlich im Voraus! Mit freundlichen Grüßen i.A. Renate Kovas
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Nach dem Abschluss meiner Ausbildung zur Köchin im Juli 2007 habe ich noch zwei weitere Jahre als Köchin in meinem Ausbildungsbetrieb, dem Restaurant „Sonne“ in Sternburg, gearbeitet. Seit August 2009 bin ich als Küchenleiterin in der Kantine der Stadtverwaltung Sternburg tätig. Ich habe im Juli 2015 eine Ausbildung zum Erzieher begonnen, die ich im Juli 2018 abgeschlossen habe. Seit August 2018 arbeite ich in der Kita „Sonnenschein“ hier in Köln. Die Kinder finden besonders toll, dass ich Gitarre und Querflöte spiele – wir machen eine Menge Musik zusammen. Ich komme aus der Slowakei. Mein Studium der Ingenieurwissenschaften habe ich im Oktober 2010 an der Uni Bratislava begonnen und im April 2014 abgeschlossen. Seit November 2014 arbeite ich beim Autohersteller UV in Schafhausen als Ingenieurin. In der Zeit habe ich Polnisch gelernt. Da bin ich zwar erst auf Niveau B1, aber immerhin sind mein Deutsch und Englisch auf Niveau C1.
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Sehr geehrter Herr Töpfer, Ihr Verhalten veranlasst uns, Sie auf die ordnungsgemäße Erfüllung Ihrer arbeitsvertraglichen Verpfl ichtungen hinzuweisen. Wir müssen Sie leider wegen des folgenden Vorfalls abmahnen: Am 31. August dieses Jahres haben Sie gegen 13.30 Uhr trotz wiederholter vorangegangener mündlicher Verwarnungen gegen das Rauchverbot in den Toiletten des Firmengebäudes (3. OG) verstoßen. Durch diesen Verstoß wurde über den Rauchmelder der Feueralarm ausgelöst, wodurch der Betriebsablauf erheblich beeinträchtigt wurde. Dieses Verhalten stellt eine Verletzung Ihrer arbeitsvertraglichen Pfl ichten dar. Wir fordern Sie daher hiermit auf, sich zukünftig vertragsgemäß zu verhalten, und weisen Sie darauf hin, dass wir ein derartiges Verhalten in Zukunft nicht mehr dulden werden. Sollte sich eine derartige oder gleichartige Pfl ichtverletzung wiederholen, müssen Sie mit weiteren arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen, bis hin zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Eine Ausfertigung dieser Abmahnung werden wir Ihrer Personalakte beifügen und zur Kenntnisnahme an den Betriebsrat weiterleiten. Mit freundlichen Grüßen Kara Siegert
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Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse haben wir Ihre Anzeige in der Fachzeitschrift „Motoren morgen“ gesehen. Wir sind ein aufstrebender Hersteller von modernen, selbstfahrenden Automobilen. Derzeit sind wir auf der Suche nach einem Zulieferer. Momentan interessieren uns insbesondere allgemeine Informationen zu den Lieferfristen sowie den Zahlungsbedingungen. Unsere Produktion ist derzeit noch in den Kinderschuhen, aber die Auftragslage kann sich in diesem Segment schnell ändern, sodass uns natürlich auch interessiert, wie flexibel Sie bezüglich der Änderung von Bestellmengen wären. Bieten Sie auch Mengenrabatt ab bestimmten Volumina an? Gerne können Sie uns auch einen Katalog übersenden. Oder ist die gesamte Produktpalette auch online zu fi nden? Über Informationen zu den oben genannten Punkten würden wir uns sehr freuen und danken Ihnen im Voraus für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen Frank Mahler
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Agentur wurde uns von einem Geschäftspartner empfohlen. Wir sind ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Lebensmittelproduktion und haben uns auf glutenfreie Fertiggerichte spezialisiert. Für unsere neue Produktreihe „Glutenfrei glücklich mit Gemüse“, Fertiggerichte mit hohem Gemüseanteil, die Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen soll, wünschen wir uns eine effektive Werbekampagne. Hierfür bitten wir um ein Angebot. Konkret soll die Kampagne Folgendes umfassen: - Radio-Spot - Werbeanzeigen in Zeitschriften und im Internet - evtl. auch Online-Marketing über Social Media o. Ä. Was würde es kosten, ein Konzept für die genannten Leistungen zu entwickeln? Könnten Sie alle Posten separat ausweisen, sodass wir uns ggf. auch nur für einzelne Komponenten entscheiden können? Wir bitten Sie auch, uns einen Zeitplan mit den wichtigsten Meilensteinen zu übermitteln. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen Franziska Kühnel
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Bei Fragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung. Viele Grüße Wanja. Wanja Peter Produktmanagerin LTTA GmbH Industriestraße 18 20000 Hamburg Tel. 040 2266 88-067 Besuchen Sie uns auf LTTA-Maschinenbau.de! Sehr geehrter Herr Schneider, vielen Dank für ihre Anfrage. Leider habe ich sie telefonisch nicht erreicht, daher gebe ich ihnen nun zunächst per E-Mail eine Rückmeldung. Gerne führen wir ihren Umzug im kommenden Monat durch. Damit wir ein verbindliches Angebot für Sie erstellen können, sollte einer unserer Mitarbeiter die Räume vorab besichtigen, um sie ausmessen und so das Volumen ihres Umzugsguts berechnen zu können. Außerdem hatten sie erwähnt, dass sie auch eine Garage haben – soll sie auch ins Angebot aufgenommen werden? Eine ihrer Nachbarinnen hat uns gebeten, ihren Umzug ebenfalls durchzuführen – falls sie wünschen, können wir gern ein gemeinsames Angebot erstellen.
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Könnten sie sich bitte mit uns in Verbindung setzen, um einen Termin abzusprechen? Selbstverständlich entstehen ihnen durch den Termin keine Kosten. Ich danke ihnen sehr herzlich im Voraus! Mit freundlichen Grüßen i.A. Renate Kovas Perfekt Umzüge GmbH. Ich habe fünf Jahre lang als Automechaniker in der Werkstatt meines Vaters Anthony Amadi gearbeitet. Das war in Abuja, in Nigeria. Hier in Deutschland habe ich einen Integrationskurs gemacht und die DTZ-Prüfung bestanden. Seit Mai 2019 arbeite ich als Kellner im Restaurant „Waldheim“ in Kempten. Ich möchte gern eine Ausbildung zum Automechaniker machen. Ich komme aus der Slowakei. Mein Studium der Ingenieurwissenschaften habe ich im Oktober 2010 an der Uni Bratislava begonnen und im April 2014 abgeschlossen. Seit November 2014 arbeite ich beim Autohersteller UV in Schafhausen als Ingenieurin. In der Zeit habe ich Polnisch gelernt.
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Da bin ich zwar erst auf Niveau B1, aber immerhin sind mein Deutsch und Englisch auf Niveau C1. Ich habe im Juli 2015 eine Ausbildung zum Erzieher begonnen, die ich im Juli 2018 abgeschlossen habe. Seit August 2018 arbeite ich in der Kita „Sonnenschein“ hier in Köln. Die Kinder finden besonders toll, dass ich Gitarre und Querflöte spiele – wir machen eine Menge Musik zusammen. Nach dem Abschluss meiner Ausbildung zur Köchin im Juli 2007 habe ich noch zwei weitere Jahre als Köchin in meinem Ausbildungsbetrieb, dem Restaurant „Sonne“ in Sternburg, gearbeitet. Seit August 2009 bin ich als Küchenleiterin in der Kantine der Stadtverwaltung Sternburg tätig. Wir suchen Verstärkung für unseren Gartenbaubetrieb. Sie sind Gartenbauingenieur (m/w/d)? Sie haben bereits mindestens zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt und freuen sich auf neue Herausforderungen? Dann bewerben Sie sich bei uns. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem renommierten Familienunternehmen.
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Die Position ist zum 1. September zu besetzen. Senden Sie Ihre Bewerbung innerhalb von 14 Tagen an: Junkers & Co. Herrn Hermann Junkers Daimlerallee 413 72134 Neuburg-Haslach. Sie sind Gartenbauingenieur (m/w/d)? Sie haben bereits mindestens zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt und freuen sich auf neue Herausforderungen? Dann bewerben Sie sich bei uns. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem renommierten Familienunternehmen. Die Position ist zum 1. September zu besetzen. Senden Sie Ihre Bewerbung innerhalb von 14 Tagen an: Junkers & Co. Herrn Hermann Junkers Daimlerallee 413 72134 Neuburg-Haslach. Wir suchen frühestmöglich, spätestens aber zum 1.10. einen engagierten, zuverlässigen. Büroleiter (m/w) für unsere Niederlassung in Kerpen. Wenn Sie eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen und bereits erste Erfahrung in einer leitenden Position gesammelt haben, würden wir Sie gerne kennenlernen. Wünschenswert wären Kenntnisse in Englisch und Französisch.
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Senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen bis zum 15.6. an Frau Gerda Threu: g.threu@hanserlogistics.eu. Die Wolfsohn KG ist ein weltweit operierendes Unternehmen der Lebensmittelindustrie.Zum nächstmöglichen Termin besetzen wir eine Stelle als Sachbearbeiter/in. Wir setzen eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich voraus. Organisationstalent ist von Vorteil, ebenso Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten (ggf. Wochenende). Herr Torsten Zumwinkel freut sich bis zum 30.6. auf Ihre Bewerbung: t.zumwinkel@wolfsohnkg.eu. Betreff: Einladung zum Vorstellungsgespräch. Sehr geehrte Frau Chang, wir danken Ihnen zunächst noch einmal für Ihre Bewerbung als Zahntechnikerin in unserem Labor. Ihre Bewerbung hat uns gut gefallen und wir würden Sie gerne persönlich kennenlernen. Wir schlagen als Termin für ein Vorstellungsgespräch den 29. November um 10.30 Uhr vor. Wir hoffen, dass Ihnen der Termin zusagt. Frau Karg wird Sie am Haupteingang unseres Labors abholen. Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Peter Schulz Laborleiter.
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Lieber Francesco, kannst du bitte die TO für das Treffen unserer Außendienstmitarbeiter am 12.4. schreiben und versenden? Beginn ist um 9 Uhr und es sind 3 Stunden angesetzt. Es soll darüber gesprochen werden, wie die Bezirke zusammengelegt werden können. Noch wichtiger ist natürlich das Thema, ob neue Firmenwagen für den Außendienst angeschafft werden müssen. Den größten Wert legt der Chef allerdings darauf, dass die neue Corporate Identity präsentiert wird. Zum Schluss sollte noch Zeit für Termine, Fragen usw. bleiben. LG Rachel. Also, dann fasse ich die Ergebnisse noch mal zusammen: Die Social-Media-Fortbildung findet an zwei unterschiedlichen Terminen statt, einmal im April, einmal im Mai. Lia Silva kümmert sich bis Ende der Woche darum, die Termine mit dem Team abzustimmen. In unserer nächsten Besprechung sammeln wir die Themen, die für uns besonders interessant sind. Bitte macht euch doch schon mal Gedanken dazu.
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Matti Klein leitet die Liste dann an die Referentin weiter. Er übernimmt auch die Reservierung des Konferenzraums. Das muss bis 31. März erledigt werden. Ich möchte Ihnen nun die Ergebnisse unserer Marktanalyse vorstellen. Bei dieser Analyse haben wir zunächst die Marktgröße und die Marktentwicklung untersucht. Ein anderer wichtiger Punkt waren die Konkurrenzprodukte. Und schließlich haben wir genau analysiert, wer unsere Kunden sind. Dazu haben wir eine Kundenumfrage durchgeführt. Sehr geehrter Herr Wolff, wir wenden uns an Sie, da die Kommunikation zwischen unseren Außenstellen in den letzten Wochen nicht optimal war. Wir haben bereits auf unserer Seite nach Möglichkeiten gesucht, wie wir das verbessern können. Vielleicht halten wir dazu eine Telefonkonferenz mit den Abteilungsleitern ab? Dann können wir auch noch mal über die einzelnen Probleme sprechen, die aufgetreten sind. Mit freundlichen Grüßen Sarah Timm.
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Sehr geehrter Herr Schneider, da ich Sie heute leider weder telefonisch noch persönlich an Ihrem Arbeitsplatz erreichen konnte, möchte ich Sie nun auf diesem Wege bitten, nächsten Dienstag um 10 Uhr zu einem Gespräch in mein Büro zu kommen. Sicher haben Sie Gründe dafür, dass Sie in letzter Zeit mehrmals unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen sind, aber wir müssen dies besprechen, ehe es zu einem Problem wird. Bitte geben Sie mir Bescheid, ob Sie den o. g. Termin einhalten können. Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Gerda Rüdiger. Abmahnung. Sehr geehrter Herr Töpfer, Ihr Verhalten veranlasst uns, Sie auf die ordnungsgemäße Erfüllung Ihrer arbeitsvertraglichen Verpflichtungen hinzuweisen. Wir müssen Sie leider wegen des folgenden Vorfalls abmahnen: Am 31. August dieses Jahres haben Sie gegen 13.30 Uhr trotz wiederholter vorangegangener mündlicher Verwarnungen gegen das Rauchverbot in den Toiletten des Firmengebäudes (3. OG) verstoßen.
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Durch diesen Verstoß wurde über den Rauchmelder der Feueralarm ausgelöst, wodurch der Betriebsablauf erheblich beeinträchtigt wurde. Dieses Verhalten stellt eine Verletzung Ihrer arbeitsvertraglichen Pflichten dar. Wir fordern Sie daher hiermit auf, sich zukünftig vertragsgemäß zu verhalten, und weisen Sie darauf hin, dass wir ein derartiges Verhalten in Zukunft nicht mehr dulden werden. Sollte sich eine derartige oder gleichartige Pflichtverletzung wiederholen, müssen Sie mit weiteren arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen, bis hin zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Eine Ausfertigung dieser Abmahnung werden wir Ihrer Personalakte beifügen und zur Kenntnisnahme an den Betriebsrat weiterleiten. Mit freundlichen Grüßen Kara Siegert. Anfrage. Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse haben wir Ihre Anzeige in der Fachzeitschrift „Motoren morgen“ gesehen. Wir sind ein aufstrebender Hersteller von modernen, selbstfahrenden Automobilen. Derzeit sind wir auf der Suche nach einem Zulieferer.
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Momentan interessieren uns insbesondere allgemeine Informationen zu den Lieferfristen sowie den Zahlungsbedingungen. Unsere Produktion ist derzeit noch in den Kinderschuhen, aber die Auftragslage kann sich in diesem Segment schnell ändern, sodass uns natürlich auch interessiert, wie flexibel Sie bezüglich der Änderung von Bestellmengen wären. Bieten Sie auch Mengenrabatt ab bestimmten Volumina an? Gerne können Sie uns auch einen Katalog übersenden. Oder ist die gesamte Produktpalette auch online zu finden? Über Informationen zu den oben genannten Punkten würden wir uns sehr freuen und danken Ihnen im Voraus für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen Frank Mahler. Betreff: Fragen zu Ihren Leistungen. Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse haben wir Ihre Anzeige in der Zeitschrift „Kehren und Fegen“ gelesen. Wir hätten noch einige Fragen zu Ihren Dienstleistungen. Wir sind eine Spedition im Norden von München und suchen eine Reinigungsfirma für unsere Büroräume und Lagerhallen.
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Als junges Unternehmen haben wir noch keine Erfahrung mit den Reinigungsintervallen. Was würden Sie empfehlen? Reinigen Sie neben Gebäuden auch Fahrzeuge? Verwenden Sie umweltfreundliche Reinigungsmittel? Bitte senden Sie uns auch Ihre aktuelle Preisliste. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Yuki Nguyen. Nachweis über Ausbildungsbeginn – Kindergeldnummer 1234 5678. Sehr geehrte Frau Heel, vielen Dank für Ihre Nachricht vom 19.1. Beiliegend senden wir Ihnen fristgerecht die gewünschte Kopie des Ausbildungsvertrags für unseren Sohn Pablo. Bitte bestätigen Sie uns kurz den Erhalt dieses Schreibens. Bei weiteren Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Marisol Marquez. Plönz GmbH Postfach 17 89 10 10110 Brummburg E-Mail: produktion@ploenzgmbh.eu. Thiele & Partner Werbetrommelweg 20 71900 Marktdorf. Brummburg, 11.März 20. Bitte um ein Angebot. Sehr geehrte Damen und Herren. Ihre Agentur wurde uns von einem Geschäftspartner empfohlen.
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Wir sind ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Lebensmittelproduktion und haben uns auf glutenfreie Fertiggerichte spezialisiert. Für unsere neue Produktreihe „Glutenfrei glücklich mit Gemüse“, Fertiggerichte mit hohem Gemüseanteil, die Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen soll, wünschen wir uns eine effektive Werbekampagne. Hierfür bitten wir um ein Angebot. Konkret soll die Kampagne Folgendes umfassen: - Radio-Spot - Werbeanzeigen in Zeitschriften und im Internet - evtl. auch Online-Marketing über Social Media o. Ä. Empfehlung: Social Media als Schwerpunkt. Was würde es kosten, ein Konzept für die genannten Leistungen zu entwickeln? Könnten Sie alle Posten separat ausweisen, sodass wir uns ggf. auch nur für einzelne Komponenten entscheiden können? Wir bitten Sie auch, uns einen Zeitplan mit den wichtigsten Meilensteinen zu übermitteln. erste Ideen in 2 Wochen möglich. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe.
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Mit freundlichen Grüßen Franziska Kühnel Plönz GmbH. Von: k.lampe@wohngut.eu An: c.schmidt@wohngut.eu Betreff: Teamleitertreffen. Sehr geehrte Frau Schmidt, am Mittwoch, 22.8. um 14 Uhr steht unser nächstes Teamleitertreffen an. Ich hoffe, Sie können an diesem Termin teilnehmen.Wie Sie wissen, haben wir aktuell große Engpässe beim Personal. Das wichtigste Thema wird daher sein, wie wir damit umgehen und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. Es wäre schön, wenn Sie als Diskussionsgrundlage bereits Vorschläge zu diesem Punkt ausarbeiten und vorab an alle Teamleiter senden könnten. Bitte geben Sie mir doch kurz Bescheid, bis wann das möglich ist. Die anderen Teamleiter und ich kümmern uns um die Vorbereitung der weiteren Themen (Urlaubsregelungen, Großauftrag Stadt). Vielen Dank im Voraus.Mit freundlichen Grüßen Kurt Lampe. GB Bau GmbH Betonweg 19 90801 Kranenburg. PTW GmbH Gelber Weg 13 18778 Sonnenhausen
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Unser Angebot für Sie! Sehr geehrte Damen und Herren, die GB Bau GmbH ist ein Bauunternehmen, das sich auf die Erweiterung und den Neubau von Firmenbauten wie Bürogebäude, Lager- und Produktionshallen spezialisiert hat. Es sieht wirtschaftlich gut aus in Deutschland – und damit das auch für Ihre Firma so bleibt, sollten Sie rechtzeitig im Blick haben, ob Sie Ihren Produktions- und Lagerbedarf mit den aktuellen Mitteln auch zukünftig noch decken können. Planen Sie die Erweiterung nicht erst dann, wenn Sie sie wirklich brauchen. Wir bieten alles aus einer Hand: - Beratung auf der Basis von aktuellen und prognostizierten Produktionszahlen Beratung nicht erforderlich - Vermessung, Statik, Beratung zu Baugenehmigungen Vermessung und Statik: ja - Tief- und Hochbau Halle in Massivbau 30 x 40 Meter, kein Keller, lichte Höhe 10 Meter, Flachdach - Trockenbau Vorbereitung von Lüftungsschächten und Kabelkanälen - Vermittlung von Inneneinrichtern/-architekten.
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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne erstellen wir ein individuelles Angebot für Sie oder bieten Ihnen zunächst ein unverbindliches Beratungsgespräch an. Unsere Mitarbeiter kommen selbstverständlich zu einem Termin in Ihr Unternehmen.Mit freundlichen Grüßen Greta Baumeister GB Bau GmbH. Von: m.bauer@tmc.eu Gesendet: 01.09., 12:14 An: r.schneider@tmc.eu Betreff: Besprechung der Unternehmensziele am 10.9. Sehr geehrter Herr Schneider, am 10. September steht die jährliche Besprechung der Unternehmensziele für das kommende Jahr an. Wir treffen uns um 8.15 Uhr im 3. OG in Raum N902. Bitte denken Sie daran, die Tischvorlagen mitzubringen, die wir Ihnen vorab per Mail zusenden werden. Bitte bestätigen Sie die Teilnahme kurz per Mail.
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Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen Marina Bauer. Liebe Kolleginnen und Kollegen,wie ihr wisst, übernimmt Herr Wohlauf bald die Teamleitung von mir. Nun gibt es aber eine Änderung, denn entgegen der ursprünglichen Planung wird er die Leitung schon zum 20. März übernehmen, nicht erst zum 1. April. Wir laden euch alle zu einem Treffen am 25. März ein, bei dem sich Herr Wohlauf vorstellen und verschiedene Änderungen der Arbeitsabläufe bekanntgeben wird. Es ist daher wichtig, dass ihr alle zu diesem Termin erscheint. Entschuldigt bitte die kurzfristige Änderung. Viele Grüße Olga.
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Liebe Carmen, am kommenden Sonntag habe ich Geburtstag. Ich möchte gerne mit dir feiern und lade dich herzlich zu meiner Party am Samstagabend ein. Wir fangen um 21 Uhr an. Ist das okay für dich? Es werden viele Leute da sein, die du auch kennst. Kannst du vielleicht einen Salat mitbringen? Und vergiss bitte nicht einen Pullover oder eine Jacke! Wir wollen nämlich draußen im Garten feiern. Ich freue mich sehr auf dich! Bis zum Wochenende Ralf
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Ismail spielt gut Fußball. Jetzt will er endlich im Verein Fußball spielen. Am Nachmittag geht er zum Sportplatz. Aber in der Umkleidekabine verschwindet sein Mut. Hier sind so viele Jungen. Alle kennen sich schon. Ismail ist allein. „Hallo, ich heiße Ismail“, sagt er. Doch keiner hört ihn. Traurig setzt sich Ismail in eine Ecke auf die Bank. Soll er wieder gehen? Doch da kommt ein cooler Typ in die Umkleidekabine. Gerade will Ismail wieder gehen. Da sieht ihn der coole Typ. Er geht gleich zu Ismail. „Hi, ich bin Thierry“, sagt er. „Du bist neu hier, oder? Ich kenne dich nicht.“ Ismail freut sich.„Ja, ich bin heute zum ersten Mal hier“, antwortet Ismail. „Braucht ihr einen guten Spieler?“ Thierry lacht. „Du bist selbstbewusst, das gefällt mir!“ Thierry geht gleich zum Trainer und holt ihn. „Thomas, das ist Ismail“, sagt Thierry zum Trainer. „Ein Superfußballer, können wir ihn brauchen?“
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Heute hat er ein Vorstellungsgespräch für ein Praktikum. Die Schule mit den vielen neuen Wörtern ist nicht leicht für Sergio. Aber arbeiten kann er gut. Sergios Vater ist Installateur und Sergio hilft ihm oft. Sergio ist fleißig und geschickt. Das haben ihm in Italien immer alle Erwachsenen gesagt. Am liebsten möchte er Automechaniker werden. Um 9:00 Uhr soll Sergio in der Werkstatt sein. Um 8:30 Uhr steht er auf. Sergio duscht und putzt sich die Zähne. Er zieht seine Jeans, einen Hoodie und seine Turnschuhe an. Die Sachen mag er am liebsten. Dann macht sich Sergio Frühstück. Sein Vater ist schon lange bei seiner Arbeit. Sergio geht zur Haltestelle, aber der Bus ist schon weg. Er wartet auf den nächsten Bus. Der Bus kommt. Sergio steigt ein und fährt 15 Minuten. Um 9:30 Uhr ist er in der Nähe der Werkstatt.
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Ich kann dir helfen“, sagt Anna. „Hast du Zeit?“ Sergio nickt. Heute muss er nicht mehr in die Schule. „Ich habe ein Training für Bewerbungsgespräche gemacht“, erklärt Anna. „Das war sehr gut!“ Zusammen gehen sie zur Agentur für Arbeit. Sergio findet es nicht cool, um Hilfe zu bitten. Da fühlt er sich dumm. Aber zu der Agentur für Arbeit gehen viele Menschen. Alle suchen Arbeit. ‚Vielleicht versuche ich es auch mal‘, denkt Sergio. Sergio und Anna sind in der Agentur für Arbeit. Anna klopft an eine Tür. Aber die Tür ist geschlossen. Schade“, sagt Anna. „Frau Deckert ist sehr nett. Von ihr kannst du viel lernen.“ Da kommt eine Frau. Sie hat einen Kaffee in der Hand. „Hallo, Anna“, grüßt sie. „Willst du zu mir?“ Anna nickt. „Ja, aber heute braucht Sergio Ihre Hilfe“, antwortet sie. Sergio lächelt ein bisschen. Er findet es komisch, von einer Frau Hilfe zu bekommen.
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Am nächsten Montag steht Sergio um 7:00 Uhr auf. Er zieht sich seine besten Kleider an. Um 8:00 Uhr klingelt es an der Tür. Es ist Anna. „Ich gehe mit dir“, sagt sie. „Dann ist es nicht so schwer.“ Sergio freut sich. Um 8:50 Uhr ist er bei der Werkstatt. „Guten Morgen“, sagt er zum Chef. „Mein Name ist Sergio Pianelli. Ich möchte gerne Automechaniker werden und viel von Ihnen lernen. Mein Vater ist Installateur. Er hat mir schon viel beigebracht. Ich bin ein guter Arbeiter.“ Jetzt sieht der Chef nicht mehr böse aus. Er lächelt sogar. „Sehr gut!“, sagt er. „Am Montag kannst du anfangen. Um Punkt 8:00 Uhr geht es los.“ Jetzt feiern wir!“, jubelt Anna. „Aber zuerst bedanken wir uns bei Frau Deckert“, sagt Sergio. Noch einmal gehen sie zur Agentur für Arbeit. Frau Deckert freut sich sehr.
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Es ist Sonntagmittag und Kim geht es nicht so gut. Sie spielt Fußball beim FC22. Gestern hat ihr Team 1:0 verloren. Sie ist traurig und liegt noch im Bett. Am liebsten möchte sie heute den ganzen Tag im Bett bleiben und mit niemandem sprechen. Sie checkt ihr Handy. Aber sie findet keine SMS. Dann geht die Tür auf und ihr Papa kommt ins Zimmer. Guten Morgen Kim! Wie geht es dir? Es ist noch so früh! Mir geht es nicht so gut! Es ist schon 12 Uhr und wir essen in einer halben Stunde! Mein rechtes Knie tut weh! Das kann passieren, wenn man Fußball spielt. Ich mag nicht aufstehen! Beim nächsten Spiel läuft es bestimmt besser. Komm, steh auf! Papa geht zurück in die Küche. Plötzlich vibriert ihr Handy und sie liest die neue Nachricht.
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Kim sieht zuerst zum Sprungturm und dann ins Wasser. Dort sind ein Kopf und zwei Arme, die sich im Wasser bewegen. Sie reagiert sofort und springt ins Wasser. Einen Moment später hält sie den Arm und den Kopf einer Person. Es ist ein Junge. „Beweg dich nicht, bleib ganz ruhig! Ich helfe dir!“, sagt sie ruhig und schwimmt mit ihm zum Beckenrand. Dort stehen schon viele Leute. Der Bademeister nimmt den Jungen und zieht ihn aus dem Wasser. Er ist ganz schwach und spricht sehr leise. Wie ist dein Name? Ich heiße Abdullah. Woher kommst du? Ich komme aus Syrien, aber jetzt wohne ich in Erfurt. Ein paar Minuten später kommt ein Krankenwagenund fährt Abdullah ins Krankenhaus. Dann geht der Bademeister zu Kim. Ich brauche noch deinen Namen und deine Adresse. Und hier hast du eine Cola.
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Sie müssen mit der U-Bahn fahren. Das ist die S-Bahn. Die S3. Und jetzt? Die Nächste steigen Sie aus. Am Bahnhof. Dort ist auch die U-Bahn. Moin, Moin! Das ist nicht leicht! Ich steige aus.Wo ist jetzt die U-Bahn? Mein Handy klingelt. Ich schaue auf die Uhr: 15:00 Uhr. Noch eine Stunde, Yalla! Aber wo ist die U-Bahn? Ich frage noch einmal. Moin! Wo ist die U-Bahn? Wie bitte? U-Bahn? Ich fahre Taxi. Ich bin schon spät… Da sehe ich zwei Mädchen. Nehmen wir die U-Bahn? Ich will zur Mönckebergstraße. Mönckebergstraße? Barmbek? Da muss ich auch hin. Ich folge den Mädchen. Jetzt sehe ich das Schild: U3 nach Barmbek. Ich laufe schnell die Treppe zur U-Bahn runter. Zum Glück habe ich ein Ticket. Ein Mann im Anzug rempelt mich an. Er hat es sehr eilig. Meine Jacke fällt runter. Mensch, pass doch auf! Ich muss hier vorbei.
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Wo ist mein Ticket? Ich suche in meiner Jacke. Wo ist es? Es muss in der Jacke sein. In der Tasche. Aber da ist es nicht. Das Ticket ist weg. Ah! Meine Jacke! Der Mann im Anzug. Da habe ich das Ticket verloren. Es ist aus der Jacke gefallen. Und jetzt? Der Schaffner ist fast da. Ich brauche Hilfe! Da sind die zwei Mädchen wieder. Wie sagt man „Ticket verloren“? Jetzt ist der Schaffner da. Ticket bitte. Ihr Ticket, bitte. Ich… Ähh… Das Ticket ist weg. Das Ticket ist in der Jacke! Ich zeige dem Schaffner meine Jacke. Aber er versteht mich nicht. Wer hilft mir? Der Schaffner geht weiter. Zum Glück! Aber nur heute! Wir haben ein Gruppenticket. Er fährt mit uns. Danke. Vielen Dank! Sie sind sehr nett! Gern! Sag ruhig du. Wir sind ja gleich alt. Ich habe dich gesehen, mit dem Mann im Anzug.
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Ich heiße Sonja Weber. Ich bin 27 Jahre alt und komme aus Dresden. Jetzt wohne ich in Wörrstadt, das ist bei Mainz. Meine Wohnung ist klein, aber sie ist schön. Ich wohne allein. Die Wohnung neben mir ist leer. Heute bekomme ich neue Nachbarn. Ich hoffe, es ist eine nette Familie! Ich habe Glück! Familie Kori ist sehr nett. Sie klingeln an meiner Tür und stellen sich vor. Meine neuen Nachbarn heißen Anita und Rajesh Kori. Sie haben einen Sohn: Amit. Sie sind ganz neu in Deutschland. Sie kommen aus Indien. Herzlich Willkommen in Deutschland! Ich bin Sonja. Schön euch kennenzulernen. Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gern. Familie Kori hat viele Fragen: Wie komme ich zum Supermarkt? Was heißt das auf Deutsch? Wo ist die Ausländerbehörde? Ich helfe Familie Kori gern. Warum kann ich am Sonntag nicht einkaufen? Wann ist der Deutschkurs?
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Eine Woche später Ich koche eine Kartoffelsuppe. Wasser, Kartoffeln, Gemüse, das geht ganz leicht. Die Suppe muss 30 Minuten kochen. Ich probiere. Da fehlt noch etwas Salz! Perfekt. Jetzt noch schnell Teller und Gläser auf den Tisch stellen… Es klingelt an der Tür. Familie Kori ist da. Aber ich bin nicht fertig! Ich gehe an die Tür. Oh, hallo! Ihr seid aber früh. Schön, dass ihr da seid, kommt rein. Warum kommt ihr heute so früh? Wir kommen heute deutsch pünktlich, nicht indisch pünktlich!Ich bringe Teller, Löffel und Gläser. Jetzt können wir essen! Die Suppe ist ohne Fleisch und nicht scharf. Wir trinken Saft. Anita hat einen Apfelkuchen gebacken. Wir essen alle zusammen. Das Essen ist sehr lecker. Ein schöner Abend!
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Das verdanken sie ihrer engagierten Köchin Amelie Wohlgemuth. In der strahlend sauberen Küche wird täglich frisch gekocht. Fertigprodukte werden so wenig wie möglich verwendet, auch wenn es länger dauert, die Mahlzeiten selbst herzustellen. Um die Umwelt zu schonen, stammen alle Lebensmittel aus der Region. Einmal wöchentlich gibt es Fisch, ein- bis zweimal Fleisch. Amelie Wohlgemuth und ihre Mitarbeiterinnen, die sich laufend fortbilden, berücksichtigen außerdem immer die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über gesunde Kinderernährung. Der Küchenbetrieb läuft völlig problemlos. Deshalb kann sich Amelie Wohlgemuth ganz ihrer pädagogischen Arbeit widmen. Denn ihr eigentliches Ding, sagt sie, ist die Früh erziehung zur Gesundheit. Dabei ist es entscheidend, die Kinder am Kochen zu beteiligen. Deshalb ist die Küche ein Ort, an dem Kinder ausdrücklich erwünscht sind“, sagt Frau Wohlgemuth. Außerdem können die Kinder vom Essraum aus direkt in die Küche schauen und sehen, was dort passiert.
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Wie Du weißt, verbringe ich hier meine Sommerferien und genieße die Sonne und das Meer. Das Wetter ist wirklich herrlich, und ich habe schon viele Freunde getroffen.Letzten Samstag hat meine Kusine geheiratet, das war ein riesiges Familienfest. Einerseits habe ich mich gefreut, so viele Verwandte wiederzusehen, andererseits fand ich es ein bisschen langweilig, vor allem rumzusitzen und zu essen …Vielleicht bekomme ich bald einen Job bei meinem Onkel. Er hat eine kleine Import-Export-Firma in Istanbul, und da kann er mich mit meinen Deutschkenntnissen gut gebrauchen. Und Istanbul ist natürlich eine wunderbare Stadt!Wenn es klappt, dann musst Du mich unbedingt mal besuchen.Und was sind so Deine Pläne? Schreib bald!
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Mein schönstes Erlebnis? Da muss ich gar nicht lange nachdenken, das ist natürlich die Geburt meiner Tochter! Wir sind so glücklich, dass unser großer Sohn Daniel endlich eine kleine Schwester bekommen hat. Wir mussten ein bisschen länger warten, alle befreundeten Familien haben schon das zweite und sogar dritte Kind, aber jetzt hat es endlich geklappt! Und vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht, dass der Abstand zwischen den beiden jetzt ein bisschen größer ist, dann ist der Daniel nicht so eifersüchtig.
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Frau Bajramaj – oder darf ich Lira sagen? Ja klar, gerne, so nennen mich doch alle! Oh, das ist nett, vielen Dank! Also, Lira, Sie sind in Mönchengladbach aufgewachsen, Ihre Eltern leben heute noch dort. Würden Sie über Gladbach sagen: Dort bin ich zu Hause? Auf jeden Fall. Ich habe dort rund 14 Jahre ge-lebt, und meine Familie und viele Freunde sind immer noch dort. Ich schaffe es leider nur etwa einmal im Monat, nach Gladbach zu fahren, aber wenn ich da bin, ist das einfach immer total schön. Sie sind im Kosovo geboren und mit vier Jahren nach Deutschland gekommen. Welche Verbindung haben Sie noch zu Ihrem Geburtsland? Den Kosovo habe ich noch immer im Herzen. Aber meine Heimat ist jetzt Deutschland. Ihre Kindheit war am Anfang nicht leicht. Ihr Weg führte Sie schließlich zum Fußball – warum?
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, wie ihr alle wisst, wird Herr Altemeyer am Mittwoch 50 und hat uns alle zum Frühstück in die Kantine eingeladen. Weil er unsere Firma so freundlich und professionell leitet und sich immer für uns einsetzt, schlagen wir vor, dass wir Geld sammeln, um ihm eine Überraschung zu kaufen. Wenn jeder von uns 5 Euro gibt, haben wir genug Geld, um etwas Nettes zu besorgen. Bitte meldet euch in unserem Büro, ob ihr einverstanden seid. Wir organisieren das Sammeln und besorgen auch noch eine Karte, auf der ihr alle unterschreiben könnt. Liebe Grüße Peter Lohmann und Susanne Klein
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Guten Morgen, Frau Engler. Herzlich willkommen, ich hoffe, es geht Ihnen gut und Sie haben es noch nicht bereut, bei uns im Reisebüro arbeiten zu wollen? Guten Morgen, Herr Holzapfel. Nein, das habe ich nicht … Das freut mich. Dann möchte ich Sie ganz herzlich willkommen heißen. Vielen Dank, ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit … Ja, das kann ich im Namen des ganzen Teams auch sagen! Sie wissen ja, dass wir sehr großen Wert auf Kollegialität legen. Ein gutes Team schafft mehr als viele Einzelpersonen allein … Aber jetzt zeige ich Ihnen erst mal das ganze Reisebüro und natürlich auch Ihren Arbeitsplatz. Ihre Kollegen stelle ich Ihnen dann später vor. Ja gern, als ich zum Vorstellungsgespräch hier war, habe ich ja nur Ihr Büro gesehen … Ah, da fällt mir etwas ein: Ich möchte auch noch kurz etwas zu Ihrem Aufgabenbereich sagen.
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Ab 2014 sollen Staaten an ihren nationalen Grenzen wieder Passkontrollen einführen dürfen – bis zu zwei Jahre lang. Die Bundesregierung befürwortet die Änderungen, die Grünen sehen eine wichtige europäische Errungenschaft gefährdet. Brüssel/Hamburg – Die EU-Staaten können die nationalen Grenzen zukünftig für bis zu zwei Jahre schließen. Wenn sie die massenhafte Ankunft von Flüchtlingen befürchten, sollen die Länder des Schengen- Raums wieder Grenzkontrollen einführen können. Auf diesen Notfallmechanismus einigten sich die EU-Staaten, das Europaparlament und die EU-Kommission, teilte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström am Donnerstag in Brüssel mit. Die neuen Regeln sollen nach einer Übergangsphase im Herbst 2014 in Kraft treten. Die Einigung muss in den kommenden Wochen noch vom Parlament und den EU-Staaten angenommen werden, dies gilt aber als Formalie. Mit der Schengen-Reform erfüllt die EU eine zentrale Forderung der Bundesregierung. Die Entscheidung zeige, „dass wir in Europa auch hier in der Lage sind, Fehlentwicklungen entgegenzuwirken“, sagte Innenminister Hans-Peter Friedrich in Berlin.
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In Chris, der an der Hochschule für Technik und Wirtschaft studiert, regte sich Zorn. Als Schwabe in Berlin hat er mehr als einmal erlebt, dass ihm mancher nach dem Kickern in der Kneipe nicht mehr die Hand schütteln wollte, weil er alles kann außer Hochdeutsch und seine Landsleute seit geraumer Zeit als Sündenbock für steigende Mieten und zunehmende Spießigkeit herhalten müssen. Jetzt reicht es, fand Chris. Hass? Weswegen? Wem hat er etwas getan? Er trinkt keine Latte macchiato, er arbeitet in keiner Werbeagentur, er lebt nicht in einem Loft am Kollwitzplatz, in dem vorher vier alteingesessene Rentner und fünf Arbeiterfamilien Platz hatten. Am nächsten Tag kaufte er zwei Tuben weiße Farbe und einen Anstreicherpinsel, dann zog er los. Mitten in der Nacht. Mit ein paar Strichen wurde aus „TOTALER SCHWABEN HASS“ ein „TOTALER SCHWABEN HASE“. Da noch Farbe übrig war, pinselte er noch einen Hasenkopf in die Mitte der Bühne.
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Was sollte ich dagegen haben, dass im Prenzlauer Berg besonders viele Eltern mit Kindern wohnen? Es ist schön, dass das kein vergreistes Stadtquartier ist. Es sind andere Dinge, die das alltägliche Zusammenleben manchmal strapaziös machen. Ich ärgere mich, wenn ich beim Bäcker erfahre, dass es keine Schrippen gibt, sondern Wecken. Da sage ich: In Berlin sagt man Schrippen, daran könnten sich selbst Schwaben gewöhnen. Genau das gleiche mit Pflaumendatschi. Was soll das? In Berlin heißt es Pflaumenkuchen. Da werde ich wirklich zum Verteidiger des berlinerischen Deutsch. Ich wünsche mir, dass die Schwaben begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind. Und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche. Sie kommen hierher, weil alles so bunt und so abenteuerlich und so quirlig ist, aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause. Das passt nicht zusammen.
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Was optisch lecker aussieht, find ich, ist das gesamte Salami- und Schinkensortiment. Das sieht wie so eine ganz rustikale italienische Brotzeit oder so’n Antipasti aus, fehlt nur noch das Glas Rotwein. Sogar die Oliven stehen schon auf dem Tisch. Hier sieht man, woher die Wurst kommt und dass sie frisch aufgeschnitten wird. Komischerweise schaut man hier nicht zuerst auf die Preise, sondern zuerst auf die Bilder. Und wenn man dann auf den Preis guckt, dann ist ja hier noch so ne tolle Beschreibung: „16 Monate in der frischen Luft zwischen Flachland und Apenninen gereift“ hmm lecker. Und man merkt auch: das Format, die Bilder, das Papier … das ist alles so auf edel gemacht. Die Prospekte, die so extra billig aussehen, die sind auch extra so aufgemacht, weil sie die Leute ansprechen, die im Prinzip etwas anderes suchen. Nämlich: „Billig muss es sein und viel Fleisch"
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Oder die Schäufele?! Ich glaube, das ist so was Regionales in Deutschland. Das finde ich irgendwie sympathisch. Die Schweinehaxe würd (m) ich nicht kaufen. Ich finde, das sieht eklig aus. Ich denk immer, das ist so … das ist so ungesund. Außerdem sieht man hier diesen rohen Fleischklumpen in der Plastikverpackung und der sieht irgendwie schwabbelig aus. Uäh. Das ist immer so fettig. So Sachen wie hier den Parmaschinken assoziiere ich hingegen immer mit gesund, denn der sieht ganz mager aus. Außerdem wird der vom Stück abgeschnitten. Sieht man ja sogar hier im Prospekt. Und da denke ich: das kann kein Press- bzw. Formfleisch sein oder mit irgendwas vermischt werden. Und die italienischen Produkte sind von der Qualität her meiner Meinung nach ganz gut. Wenn sie hier noch Panna Cotta oder Grana Padano hätten, würde ich die auch kaufen. Auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier, auch wenn’s ein bisschen teurer ist.
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Diese sind im Zusammenhang des Themas eher negativ konnotiert. Insgesamt werden in Text 1 eher negativ konnotierte bzw. wertende Wörter und Wendungen verwendet, z. B.: besondere Gefahr, Klima-Killer, schädlich, Treibhausgas, Problem, Autoauspuff, Masttiere fressen … vs. obwohl Millionen Menschen hungern, Planet (nicht nur die Erde ist durch die Masttierhaltung gefährdet, sondern das ganze Universum) In Text 2 heißt das Tier ‚Kuh, die Milch gibt‘. Dies ist im Kontext der Debatte sicherlich eher positiv konnotiert aufzufassen. Auch wenn es sonst manchmal böse heißt: ‚blöde Kuh‘! In Text 2 wird ein neutralerer bis positiver Ton angeschlagen: Zwar werden auch in Text 2 Begriffe wie ‚Klima-Killer‘ und ‚klimaschädlich‘, verwendet. Es überwiegen aber Wendungen, die im Zusammenhang der Umweltdebatte einen eher positiven Stellenwert einnehmen wie z. B.: Gras, Grünland, Vegetation, Weide, weiden, stabilisieren, Landschaft, eignen sich, wenn es um die Kuh als Weidetier geht.
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Ein paar Jahre vorher war es noch ganz harmlos mit ein paar Filmen und Büchern losgegangen. Die Filme liefen spät nachts, und die Bücher hat kaum jemand gelesen. Die Zeitungen griffen das Thema auf, es gab Berichte und Interviews. Zunächst ging ich davon aus, dass es bald ein anderes Modethema geben würde und alle bald wieder Fleisch essen würden wie vorher. Aber es kam leider anders. Eines Tages aß fast niemand mehr Fleisch. Die Zeiten hatten sich geändert. Die Leute rauchten jetzt auch nicht mehr und tranken immerzu koffeinhaltige Getränke. Ob sie noch Sex hatten, wage ich nicht zu beurteilen. Alles war freudlos und grau. Ständig wurde über die Spuren gesprochen, die man auf dem Planeten hinterlassen würde. Nicht einmal mehr das kleine Vergnügen einer Wochenendreise nach London oder einer nächtlichen Spritztour auf der Autobahn wurde einem gegönnt.
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Der Verkäufer im Supermarkt hatte recht behalten, praktisch niemand traute sich in den separaten Fleischverkaufsbereich. Entspannt konnte man Fleisch nur noch im schlimmen Viertel unserer Stadt kaufen. Hier gab es sie noch: die Grillteller in den Restaurants, das Lamm vom Rost, die mit Hackfleisch gefüllten Blätterteigstücke beim Bäcker, das Formfleisch am Spieß. Allerdings lungerten da überall mediterran aussehende Gestalten herum: Kopftuchmädchen, Drogendealer, Wasserpfeifenraucher, Klappmesserschwinger. So gern ich mir dort ein paar Scheiben Lamm geholt hätte, waren mir die Ausflüge in diese brandgefährliche Zone doch zu riskant, denn man wusste nie, ob man dort Fleisch vom Spieß bekommen oder als Fleisch auf dem Spieß enden würde. Wer Fleisch kaufen wollte, hatte also nur die Wahl zwischen sozialem und tatsächlichem Harakiri. So weit war es gekommen.
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Brasilianisches Flair Besondere Reisen, intensive Erlebnisse und hochwertiger Service erwarten Sie bei allen Rundreisen von „Brasilien Direkt“. Die Reisen sind dank umfassender Landeskenntnisse und großer Erfahrung so konzipiert, dass sie die Schönheit Brasiliens in allen Facetten erlebbar machen. Sie werden sich restlos für dieses Land begeistern. Sie lernen Brasilien authentisch und das Flair sowie die Lebensweise des Landes mit allem Komfort kennen. Neu im Programm ist die Rundreise „Brasilien Aktiv“. Hier erleben Sie die landschaftlichen Highlights Brasiliens beim abenteuerlichen Wandern, Klettern und Rafting. Nähere Informationen unter Tel. (07171) 809 765 oder www.brasilien-direkt.com
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Ein ländliches Bio-Urlaubsparadies „Auf Ihrem Bioland-Bauernhof haben Sie hier eine paradiesische Ruhe – und dabei nur 8 km bis Leipzig!“ So urteilen Gäste, die auf dem Bio-Rittergut Sachsenburg mit ihren Kindern Urlaub machen. Die Eltern können sich entspannt zurücklehnen, denn ihre Kinder sind auf dem Hofspielplatz oder im Baumhaus beschäftigt, wenn sie nicht mit den Tieren im Streichelzoo spielen. Dort gibt es Reitponys, Kaninchen, Schweine, Meerschweinchen, Enten, Hühner und Katzen. Ist der Urlaubstag herum, dann spenden die Biobetten in den sechs Nichtraucher-Ferienwohnungen Entspannung. Am nächsten Morgen gibt dann das genussvolle Bio-Vollwert-Frühstück neue Kräfte. Mehr Informationen unter Tel. (03429) 113567 oder www.sachsenburg.de
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Es hätte mit einem dieser bezaubernden Momente anfangen können. Mit dem Blitzen einer Sternschnuppe. Mit dem langsam am Horizont aufsteigenden Vollmond. Mit einem tiefen Blick in die Milchstraße. Doch Sebastian Voltmer hatte kein Auge für die Schönheit des Firmaments. Der Junge war zwölf Jahre alt, fürchtete sich vor der Dunkelheit – und er hatte einfach nur Angst. Ein Komet mit dem Namen „Shoemaker-Levy 9“ sollte auf dem Jupiter einschlagen. Würde der Planet durch diese kosmische Naturkatastrophe aus der Bahn geraten und damit auch die Erde aus dem Gleichgewicht bringen? Sebastian hatte wirklich Angst, dass die Welt untergehen könnte. Bis ihm seine Eltern ein Teleskop kauften. Zwölf Jahre ist es her, dass „Shoemaker-Levy 9“ mit dem Jupiter kollidierte und bei den Einschlägen gigantisch große Löcher hinterließ, groß wie der Erdball. Sebastian Voltmer blickte gebannt durchs Okular, erlebte die Explosionen in völliger Stille und mit einer Zeitverzögerung von 42 Minuten.
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Die Bitte um einen Gefallen ist besonders im Zusammenhang mit Beruflichem problematisch. So dürfte es einer Juristin zum Beispiel nicht unbedingt leichtfallen, fachlich fundierte Ratschläge zu geben, wenn man sie während eines Abendessens befragt. Wird der Freund oder Bekannte jedoch offiziell beraten, ist es schwierig, die Höhe des Honorars festzulegen. Falsch verstandene Tipps und anschließende Unstimmigkeiten bei der Bezahlung haben schon so mancher Freundschaft geschadet. Regelrecht gefährlich kann es unter Umständen werden, wenn ein Arzt am Küchentisch eine vage Diagnose stellt – und der Freund sich dann gar nicht mehr richtig untersuchen lässt oder sich im umgekehrten Fall ein Wochenende lang unnötige Sorgen macht. Daher ist es auf jeden Fall besser, wenn man Berufliches und Privates strikt auseinanderhält – und dann lieber eine kompetente Kollegin empfiehlt. Auch bei anderen Freundschaftsdiensten sollte man gut überlegen, ob man sie wirklich leisten möchte.
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Eine gute Nachricht für alle Single-Frauen, die einen Hund haben: Frauen mit Hund wirken anziehender und gesundheitsbewusster als Geschlechtsgenossinnen ohne vierbeinigen Begleiter. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Universität Bonn und der Evangelischen Fachhochschule Freiburg in einer aktuellen Studie durch eine Befragung von 420 Männern und Frauen gekommen. Dabei wurden den Versuchspersonen Bilder von Frauen in drei Altersstufen vorgeführt. Die Fotos zeigten sie einmal mit und einmal ohne Hund an ihrer Seite. Frauen mit Tier wirkten auf die Befragten zufriedener, lebhafter, gesundheitsbewusster und optimistischer. Die überwiegende Mehrheit der Be fragten schrieb den Frauen mit Hund zudem mehr Selbstdisziplin, Geduld und Fa milien sinn zu.
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Lächeln kann nach Einschätzung von Experten krank machen, wenn es beruflich verordnet ist und nicht von Herzen kommt. Mögliche Folgen für „Berufslächler“ wie Stewardessen oder Verkäufer seien Depressionen, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme, berichtete die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Untersuchungen der Universität Frankfurt am Main. Der Frankfurter Psychologe Dieter Zapf rät deshalb Menschen, die beruflich viel lächeln, sich in Arbeitspausen regelmäßig zurückzuziehen. So könnten sie Aggressionen abbauen und sich von dem „ständigen Lächelzwang“ erholen. Das „echte“, entspannte, freundliche Lächeln ist hingegen nur eine Spielart von einem guten Dutzend Varianten. Es ist von kurzer Dauer und hält in der Regel nur zwischen einer halben und vier Sekunden an.
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Hallo Walter, Margit hier. Du, ich sitz grad schon im Zug, ich fahr doch übers Wochenende an die Ostsee. Leider hab ich dich eben in der Redaktion nicht mehr erwischt und jetzt bist du auch nicht da! Na ja, dann geb ich dir jetzt eben die paar Änderungen für unser „Theater special“ so durch. Das ist eilig, du weißt ja, heute Abend um 18 Uhr ist Redaktionsschluss! Also, das Erste ist bei dem Stück „Titus“, dem Jugendtheaterstück, da ist bei den Zusatzinfos die Altersangabe falsch, das Stück ist schon ab 13, nicht erst ab 16. Korrigier das bitte entsprechend. Dann die „Aida“ am 2. März, die ist natürlich nicht in der Komischen Oper, sondern in der Deutschen Oper! Das wäre echt peinlich gewesen, wenn wir das so gedruckt hätten! Die von der Deutschen Oper hätten das bestimmt nicht lustig gefunden!
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Daneben verfügt die Nationalbibliothek über neun Sondersammlungen, die verschiedene wertvolle Objekte, wie Handschriften, Plakate oder Landkarten umfassen. Die Bestände stammen zum Teil aus dem 16. Jahrhundert, manche sind sogar noch älter. Ein besonderer Saal der Bibliothek, der auch von TouristInnen gern besucht wird, ist der Prunksaal, der im 18. Jahrhundert für Kaiser Karl VI. erbaut und dekoriert wurde. Der wahrlich prunkvoll gestaltete Saal ist fast 80 Meter lang und 20 Meter hoch. Mehr als 200.000 Bände sind hier aufgestellt, unter anderem die Bibliothek des Prinzen Eugen von Savoyen sowie eine der größten Sammlungen von Schriften Martin Luthers. Besonders wichtig ist der Direktorin der Bibliothek die Serviceorientierung. Dafür sollen nicht nur die Online-Dienstleistungen ausgebaut werden. Die Österreichische Nationalbibliothek bietet ihren BenützerInnen auch kostenlose Präsentationen und Workshops an. Dabei können Interessierte zum Beispiel lernen, wie sie die vielen Datenbanken, die über die Homepage der Nationalbibliothek zugänglich sind, noch besser benützen können.
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Meine Arbeit ist mir sehr wichtig. Ich bin Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern und habe vor drei Jahren meinen Beruf als Sekretärin wieder aufgenommen. Manchmal bin ich ziemlich im Stress. Schließlich will man ja seine Kinder nicht vernachlässigen. Aber abgesehen vom Stress habe ich bemerkt, dass mir der Job sehr viel bedeutet. Erstens komme ich aus meinen eigenen vier Wänden heraus. Ich kann mich in der Pause mit meinen Arbeitskollegen und -kolleginnen austauschen – zum Glück haben wir ein wirklich gutes Arbeitsklima. Und noch dazu werde ich am Arbeitsplatz für meine Arbeit entsprechend bezahlt und gelobt. Für die Arbeit zu Hause aber nicht, da nimmt die Familie meine Arbeit als selbstverständlich. Meist kommen nur Beschwerden, dass ich zu wenig mache.
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Also für mich ist Arbeit nur Mittel zum Zweck: Ohne Arbeit geht es leider nicht. Irgendwie muss man das nötige Geld zum Leben verdienen. Jedenfalls verstehe ich meine Arbeitskollegen und -kolleginnen nicht, die freiwillig länger im Büro bleiben, um vom Chef ein Lob zu bekommen. In der Pause höre ich dann, dass sie über zu wenig Freizeit klagen und wie gestresst sie sind. Ich finde, das Leben ist viel zu kurz, um sich für den Job so zu verausgaben, dass keine Zeit mehr zum Entspannen bleibt. Allerdings heißt das nicht, dass ich meine Arbeit schlecht erledige. Anerkennung suche ich jedoch nicht am Arbeitsplatz, sondern zu Hause. Ich möchte von meiner Familie und meinen Freunden geschätzt werden. Die haben für mich absolute Priorität.
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„Aber Großmutter, warum hast du so große Ohren? – Damit ich dich besser hören kann …“ So heißt es in einem bekannten deutschen Volksmärchen. Doch für viele ist diese Binsenweisheit keine Selbstverständlichkeit. Denn Ohren zu haben, egal ob groß oder klein, bedeutet nicht unbedingt, dass man auch wirklich imstande ist, etwas zu hören. Darüber denken wir meist erst nach, wenn wir Menschen begegnen, die taub sind, taub für die Geräusche des Lebens und den Klang der Sprache. Wir haben oft Mitleid mit denen, die nicht hören können – weil Gehörlose keine Musik und auch kein Vogelgezwitscher wahrnehmen können. Doch das ist meist gar nicht das Problem. Denn was man nicht kennt, kann man nicht vermissen. Und bei genauerem Hinschauen fällt auf, dass die Welt der Gehörlosen gar nicht so still ist, wie Hörende das vielleicht vermuten. Hans Becker, deutscher Lektor an der weltweit einzigen Gehörlosenuniversität, kann dem nur zustimmen.
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Trommeln und drei Paukenschläge, wenn er es kurz darauf wieder anhält. Keiner der Spieler hört die lauten Schläge. Trotzdem folgen sie dem Kommando. Sie rennen los, jagen dem Ball hinterher, achten aufmerksam auf die Handzeichen des Trommlers. Viele Spieler haben nicht nur kein Gehör, sondern auch keine Stimme. Eine Sprache aber haben sie alle - die Gebärdensprache aus kombinierten Zeichen, sogenannten Gebärden. Ihre Welt ist keine Welt der Stimmen, sondern der Augen, eine Welt, wo es zu beobachten gilt. Diese Szenen am Fußballfeld sind im Nordosten der amerikanischen Hauptstadt Washington DC keine Seltenheit. Hier befindet sich die weltweit einzige Universität für Gehörlose. Neben Englisch gehört auch die Gebärdensprache zur offiziellen Sprache auf dem Universitätscampus. Nach akademischen Titeln streben sehr viele gehörlose Studierende: 2000 an der Zahl aus 80 verschiedenen Ländern! Seminararbeiten schreiben sie am Computer, mündliche Prüfungen legen sie mit Gebärden ab.
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Die Absolventen tragen dieses Wissen dann rund um den Globus. 90 Prozent der Gallaudet- Studienabgängerinnen und -abgänger finden auch gleich eine Anstellung. Viele in der hörenden Welt und das längst nicht mehr nur als Dateneingeber vor dem Computer, sondern vermehrt in leitenden Positionen. Dass Gehörlosen in ihrem Beruf Dolmetscherinnen und Dolmetscher zur Verfügung gestellt werden, ist in den USA schon lange gang und gäbe. Und auch im Rest der Welt wird zunehmend versucht, den Bedürfnissen der Gehörlosen gerecht zu werden. So haben z.B. bereits Schulkinder das Recht auf eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher. Wie wird das in Deutschland gehandhabt? Hans Becker über sein Heimatland: „Vor Jahren sind gehörlose Kinder in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz noch lautsprachlich unterrichtet worden, wodurch ihr durchschnittliches Bildungsniveau laut Statistik weit hinter den Hörenden lag. Heute weiß man, dass Wissen für die Betroffenen in Gebärdensprache viel effizienter vermittelt werden kann.
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Die in der restlichen Welt so stark vertretene Gruppe der Hörenden ist hier eher eine Minderheit. Die Studierenden sind grundsätzlich alle ohne Gehör. Zwei Drittel der Lehrkräfte, die Rektorin und der Präsident der Universität hören nichts. Eine Ausnahme ist Hans Becker: „Dass ich hier lehren darf, ist für mich etwas ganz Besonderes. Ursprünglich hab ich in Deutschland auf Lehramt Germanistik und Englisch studiert. Im Zuge dieser Ausbildung habe ich dann von dieser Gallaudet-Universität gehört. Von den Erzählungen war ich so begeistert, dass ich meinen damaligen Professor sofort gefragt hab, ob ich nicht die Diplomarbeit über Gallaudet schreiben darf. Der war von dieser Idee sofort angetan. Ich habe dann versucht, mit der Rektorin der Gallaudet-Uni Email-Kontakt aufzunehmen und habe sie gefragt, ob ich nicht auch als hörender Student die Möglichkeit hätte, zumindest für ein halbes Jahr an ihre Uni zu kommen und dort meine Diplomarbeit zu schreiben.
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Selbstbewusstsein prägt auch den Campus der Gallaudet-Universität. Die Studierenden dort wissen, dass die Gebärdensprache genauso eine vollwertige Sprache ist wie alle anderen. Sie steht den gesprochenen Sprachen in gar nichts nach. Die Gehörlosen sehen sich selbst als eine eigenständige kulturelle Gruppe und nicht als Randgruppe oder fühlen sich gar behindert. Dabei haben sie auch keine Angst, mit der lauten Außenwelt in Kontakt zu treten. Die schon erwähnten Szenen am campusinternen Fußballfeld, aber auch die Teilnahme vieler Studierender am regulären Spiel- und Sportbetrieb – nämlich bei der hörenden Mehrheitsgesellschaft – gehören mittlerweile nicht nur in Gallaudet, sondern auch international zum Sportalltag. Im deutschsprachigen Raum gibt es eigene nationale Gehörlosen-Meisterschaften. Auf weltweiter Ebene werden die Deaflympics, die Gehörlosen- Weltspiele, jeweils ein Jahr nach den Olympischen Spielen veranstaltet. Und die Leistungen, die diese Sportler erbringen, sind beeindruckend. Der bekannteste Deaflympics-Teilnehmer ist Terence Parkin.
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Sie sind bunt und lustig, die Teletubbys, die am Bildschirm auch deutsche Kinder beglücken. Doch gute Sprachlehrer für Babys sind sie nicht – so das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie. „Manche Eltern mögen davon träumen, dass ihre Kinder die ersten Worte beim Fernsehen lernen“, sagt eine Linguistin, „aber das funktioniert nicht.“ Die Kommunikationsexpertin hat 48 Kleinkinder im Alter von 5 bis 24 Monaten getestet. Zuerst bekamen sie Gegenstände zu Gesicht, für die sie noch keine Worte hatten – etwa einen Schraubenzieher. Für das gezeigte Objekt erfanden die Forscher dann ein Fantasiewort wie „Deet“. „Damit wollten wir sicherstellen, dass die Kinder den Begriff wirklich noch nie gehört hatten“, erklärt die Expertin. Dann wurde es fünfmal wiederholt – entweder in einem Teletubby- ähnlichen Video oder direkt von einer anwesenden Person. Nach kurzer Pause legten die Forscher ihren Probanden einige Gegenstände vor und forderten sie auf: „Zeig mir Deet.“
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Pharmakologen am Universitätsklinikum Tübingen haben kürzlich bei einer Auswertung von 1,6 Millionen Rezeptverordnungen für Kinder und Jugendliche festgestellt, dass in gut 13 Prozent der Fälle das jeweils verschriebene Medikament gar nicht eigens für Kinder zugelassen war oder in einer für sie nicht getesteten Dosierung verwendet wurde. In Kinderkliniken sind etwa 50 Prozent, auf Intensivstationen für Neugeborene sogar bis zu 90 Prozent der verabreichten Medikamente nicht speziell für Kinder konzipiert. Noch bedenklicher: Je kleiner und je kränker ein Kind ist, desto mehr dieser „Off-Label“- Verordnungen hat es zu erwarten. Besonders bei den in Kliniken behandelten, ernsthafteren Krankheiten aber können die Ärzte oft gar nicht anders, als für Kinder nicht getestete Medikamente zu verabreichen. Da Kinder vergleichsweise selten schwer erkranken, sind die aufwendigen Testverfahren zur Herstellung altersspezifischer Medikamente für die Hersteller häufig wirtschaftlich uninteressant. Glücklicherweise ändert sich dieser Zustand durch eine EU-Verordnung, die seit Januar 2007 gilt:
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Viele sprechen noch von „alternativer“ Heilkunde. Doch inzwischen ist für die etwa 400 Heilverfahren jenseits der Schulmedizin der Ausdruck „Komplementärmedizin“ üblich geworden. Denn die Akupunkteure, Aromatherapeuten, anthroposophischen Mediziner, Pflanzenheilkundler, Homöopathen und viele andere begreifen ihre besonderen Methoden meist als Ergän zung der herkömmlichen Medizin und nicht als deren Ersatz. In dieser Funktion ist die Komplementärmedizin heute weithin akzeptiert. Auch in der Kinderheilkunde sind die Verfahren beliebt. Ob sie wirksam sind, lässt sich mithilfe klinischer Studien überprüfen. Die aber sind aufwendig und teuer, weshalb es oft an wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweisen mangelt. Sicher nachgewiesen ist vor allem die Wirksamkeit von Pflanzenpräparaten. Mehr Forschung auf dem Gebiet der Komplementärmedizin könnte verhindern, dass mancher vielleicht nützliche Behandlungsansatz den Schulmedizinern völlig aus dem Blick gerät. Und einige Ärzte sollten vielleicht darüber nachdenken, was ein Kenner jener Szene vor einiger Zeit auf einem Kongress des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte gesagt hat.
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Die eine liebt Flora und Fauna, die andere hat ein Händchen für Kommunikation und Marketing: Zusammen betreiben die Schwestern Henrike Rodemeier und Gesine Wischmann Deutschlands einzige Ginseng-Farm im niedersächsischen Bockhorn. Als studierte Agraringenieurin ist die 38-jährige Rodemeier für den Anbau zuständig. Die vier Jahre ältere Schwester vertreibt über ihre Firma Florafarm die aus den Wurzeln gewonnenen Arzneimittel. Zudem entwickelte die gelernte Pharmareferentin eine eigene Ginseng-Kosmetiklinie. Den Anfang hatte ihr Vater Heinrich Wischmann bereits vor 24 Jahren gemacht: Er gab die unrentable traditionelle Landwirtschaft auf und konzentrierte sich auf den Anbau von Ginsengwurzeln, die unter anderem das Immunsystem stärken und den Blutdruck regulieren. Trotz Ruhestand ist auch er noch auf der Farm aktiv. Doch die Zukunft gehört den Töchtern – die planen bereits eine Dependance.
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Kinder essen zu viel Fast Food, aber zu wenig Obst und Gemüse, so eine Expertin vom Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.) in Bad Aachen. Nach Angabe der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind 10 bis 20 Prozent aller Schulkinder und Jugendlichen übergewichtig, Tendenz steigend. Übergewicht kann schon im frühen Alter zu Folgeerkrankungen wie Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes oder Gallensteinleiden führen. Zu den Ursachen gehören eine oftmals zu hohe tägliche Energie- und Fettzufuhr und mangelnde Bewegung. Gerade bei einer genetischen Vorbelastung führt das zu einer Zunahme der Fettmasse des Körpers. Das D.I.E.T. rät daher allen Eltern, ihren Kindern von klein auf eine gesunde Kost zu bieten. Durch einen regelmäßigen Mahlzeitenrhythmus im Tagesablauf kann außerdem unkontrolliertes ‚Zwischendurchessen‘ vermieden werden. Ein kompletter Verzicht auf Süßes ist aus psychologischen Gründen nicht empfehlenswert, ein vernünftiger Umgang mit Süßigkeiten muss erlernt werden. Durch vermehrte körperliche Aktivität wird der Energieverbrauch erhöht.
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Das Wort Abenteurer, wie es in Bezug auf mich so pauschal verwendet wird, habe ich immer ganz anders verstanden. Abenteuer ist für mich etwas, das im Kopf stattfindet. Die Freiheit, das Unmögliche zu denken, Dinge zu wagen, von denen andere erst einmal sagen: Das geht nicht. Die Freiheit aufzubrechen hat mich schon in meiner Jugend durchdrungen. Und einzutauchen in Naturlandschaften bringt einen auch wirklich vorwärts. Träume, aus denen Visionen entstehen, braucht aber nicht nur das Individuum für sich, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes. Denn Visionen sind es, die Aktivitäten generieren. Wenn man sich in der Welt umblickt, entdeckt man mannigfaltige Probleme. Wir brauchen daher mehr Visionäre auf allen Gebieten, ganz besonders aber im Umweltschutz und beim Thema Klimawandel. Die Polarregionen haben mich schon immer fasziniert. Es sind die Regionen, in denen man dem Weltraum am nächsten ist: Ohne Hilfsmit tel sind sie eigentlich nicht bewohnbar.
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Kennerschaft, Kompetenz und Vertrauen bilden die Unternehmensphilosophie des Auktionshauses von Marianne Pater. Bei ihren Auktionen werden Kunstgegenstände und Sammlerstücke wie Gemälde, Bilderrahmen, Silber und Schmuck, aber auch Gegenstände des täglichen Lebens wie Möbel, Lampen und Teppiche sowie verschiedene Kuriositäten angeboten. Hier können Sie, wenn Sie Glück haben, schöne Stücke wirklich günstig bekommen! Ein besonderer Schwerpunkt des Auktionshauses liegt auf dem Gebiet von hochwertigem Markenporzellan. Marianne Pater appelliert an die Kunden, ihre Objekte kostenfrei zur Begutachtung und Beratung vorzulegen. Eine Auktion gilt als gute Möglichkeit, Kunstgegenstände zu veräußern und auch zu erwerben, wobei der Markt den Preis bestimmt.
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Schon die Namen der 13 Nordseeinseln machen Lust auf Wind, Wellen, Sommer und Strand: Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog, Wange rooge, Helgoland, Pellworm, Hallig Hooge, Amrum, Föhr und Sylt. Jede der Inseln ist ein kleines Paradies für sich. Das Urlaubsvergnügen beginnt bereits mit der Bahnfahrt und setzt sich fort beim Umsteigen auf eines der weißen Fährschiffe. Sie können Ihre Reise übrigens in einem Stück buchen, denn Ihre DB-Fahrkarte wird für die ganze Strecke einschließlich Bus, Fähre und Inselbahn ausgestellt. Ihr Vorteil: Kinder unter 15 Jahren, die auf der Fahrkarte eines Eltern-/ Großelternteils eingetragen sind, fahren bei der Bahn kostenlos mit. Sie brauchen also nur noch das Schiffsticket. Unter www.bahn.de/nordseeinseln finden Sie viele Infos zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, zur Anreise und Übernachtung. Inselprospekte unter Info-Hotline 0180 5 202096.
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Die weiblichen Stars des 19. Jahrhunderts – die Bahn bietet ein Kultur- Ticket- Spezial an: Sie sind die Weggefährtinnen von Monet, Manet und Renoir. Und sie beweisen, dass Ende des 19. Jahrhunderts mehr Frauen künstlerisch aktiv waren als bislang bekannt. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert noch bis zum 1. Juni exklusiv für Europa „lmpressionistinnen”. Die rund 150 Meisterwerke der Künst lerinnen stammen aus der ganzen Welt. Die Bahn bietet zur Ausstellung „lmpressionistinnen” ein Kultur-Ticket-Spezial an. Das DB-Angebot ist im Umkreis von 300 km gültig für die Hin- und Rückfahrt zum Ausstellungsort und kostet in der 2. Klasse 39 Euro / 1. Klasse 59 Euro pro Person.
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Wenn die Nacht hereinbricht über Burg Wernberg, gehen viele der Touristen schlafen – einige von ihnen tun das an Ort und Stelle: In der Herzoginsuite mit Blick auf die Burgkapelle zum Beispiel, oder in der Fürstensuite, wo Natursteinwände und antike Möbel den staunenden Gast vom Schlaf abhalten. Das ist vielleicht der Nachteil, wenn man in einem Hotel nächtigt, das zugleich Sehenswürdigkeit ist, wie die 1280 urkundlich erwähnte und 1998 komplett res taurierte Burg am Rande des Oberpfälzer Waldes. So gehört bei 20 Ausflugzielen in Bayern die Übernachtung zum Kunstgenuss dazu: Nach „Sightseeing" kommt „Sightsleeping". So heißt die junge Hotelmarke, die kunst- und kulturbegeisterte Reisende anlocken soll. Überblick der Hotels unter www.sightsleeping.by
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Gut ein Drittel dieser Lebensmittel kann gerettet werden. Wer sind wir? Wir sind ein Verein, der sich dafür einsetzt, den Lebensmittelkreislauf neu zu gestalten. Seit unserer Gründung haben wir ein großes Netzwerk von Mitgliedern und Supermärkten in ganz Berlin aufgebaut. Wie funktioniert das? Verschenken, tauschen, verteilen: Nicht nur Supermärkte schmeißen am Ende des Tages noch essbare Lebensmittel in den Müllcontainer. Auch du hast vielleicht zu viel im eigenen Kühlschrank. Dann verschenke diese Lebensmittel, bevor sie verderben. Wie kann ich mitmachen? Registriere dich als „Lebensmittel-Retter“ auf unserer Plattform. Die Stadtkarte zeigt dir Ausgabestellen und Tauschangebote an. Wenn du selbst Lebensmittel verschenken willst, bringe sie während der Öffnungszeiten zu den registrierten Sammelstellen. Die Gemeinschaft Unser Forum bietet die Möglichkeit zum Austausch: • Hilfreiche Tipps für den Einkauf • praktische Rezepte für deine geretteten Lebensmittel • Info-Veranstaltungen • freiwilliger Helfer werden Für Fragen und Anregungen kontaktiere uns über das Kontaktformular.
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Laut einem Bericht des Bundesbildungs ministeriums bekommen Jungen in der Schule schlechtere Noten als Mädchen, auch wenn sie den gleichen Wissensstand haben. Diese offensichtliche Diskriminierung lie ge möglicherweise unter anderem daran, dass das sozial zumeist angepasstere Verhalten der Mädchen in die Note einfließe. Etwas provozierend formuliert: Mädchen bekommen bessere Noten, weil sie braver sind. Insgesamt schneiden männliche Schüler nämlich deut lich schlechter ab als weibliche. So betrage der Jungenanteil an den Hauptschulen 56 Prozent, an den Gymnasien aber nur 46 Prozent. Diese Zahlen belegen, dass Jungen offensichtlich größere Schwierigkeiten in der Schule haben als Mädchen. Was sind nun aber die Gründe dafür? Auffällig ist, dass wegen des hohen Anteils weiblicher Lehrkräfte den Jungen männliche Identifikationspersonen fehlen, die sie oft auch im Elternhaus nicht haben. In den Grundschulen Brandenburgs unterrichten beispielsweise nur 7 Prozent männliche Lehrer, auf alle Schulformen gerechnet sind es gerade einmal 22 Pro zent.
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Mein Großonkel war eigentlich Wirt – er hatte das größte Gasthaus im Ort. Es muss ein fruchtbar verregneter Sommer gewesen sein, als eine Schauspieltruppe zu ihm kam und seinen Gastraum mieten wollte. Um seinen Gästen bei dem schrecklichen Wetter wenigstens etwas Unterhaltung zu bieten, sagte er zu. Die Schauspieler machten ein paarmal ihre Vorstellung, das waren so lebende Bilder, die sie mithilfe eines Projektors zeigten. Nach zwei Wochen waren sie verschwunden, ohne zu zahlen, aber dafür ließen sie immerhin den Projektor zurück. Da er ihn nun schon mal hatte, beschloss mein Großonkel, ihn auch zu nutzen. So wurde das Kino geboren.
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Und hier noch ein wichtiger Veranstaltungshinweis in eigener Sache: Das Popradio wird volljährig! Wir senden jetzt schon seit 18 Jahren und finden: Das muss gefeiert werden! Und zwar ganz groß! Deshalb gibt es am Samstag, den 2. Februar eine Riesenparty in der Zeche Karl in Essen, natürlich mit ganz viel Musik und einem Riesenbuffet. Und das Beste daran: Der ganze Spaß kostet nur 8 € pro Person! Und wer uns zum Geburtstag eine lustige Geschichte über den eigenen 18. Geburtstag schickt, bekommt für sich und eine Begleitperson sogar Freikarten! Die beste Geschichte wird prämiert! Also dann bis bald!
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Anstelle von Stift und Papier ziehen die Sechstklässler allerdings Tablets aus ihren Rucksäcken. Ein ungewohntes Bild, dennoch ganz im Zeichen der Bildungspolitik, die schon seit Langem das digitale Klassenzimmer als Zukunftschance deutscher Schulen einfordert. Die weiterführende Schule investiert seit einigen Jahren in den Ausbau der digitalen Lernumgebung. Schülerinnen und Schüler bearbeiten interaktive Tafelbilder, erstellen eigene Videos oder Arbeitsblätter und lernen mithilfe von E-Books und Lern-Apps. Für seinen Englischunterricht hat Lars Neier ein eigenes Projekt ins Leben gerufen. Um den Austausch zwischen Lernenden von Fremdsprachen zu stärken, kooperiert die sechste Klasse mit einer Schule in Neuseeland. „Der Fremdsprachenunterricht lebt von Kommunikation“, sagt Lars Neier. „Wir bringen immer zwei Schüler zusammen, die dann eine digitale Brieffreundschaft starten. Die Schüler unterhalten sich auf Englisch und auf Deutsch über E-Mail oder Chat. Den Lernerfolg halten sie in einem digitalen Lerntagebuch fest.“
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Mit diesen drei Tipps können Sie im Alltag, auch ganz ohne hochmoderne Geräte, umweltfreundlich agieren. Bereits bei der Wohnungseinrichtung kann ein Meilenstein gelegt werden. Setzen Sie auf heimisches Holz, z. B. Eiche, das nicht tausende von Kilometern gereist ist. Die Nachfrage an Holz aus tropischen Regenwäldern – wie zum Beispiel Mahagoni oder Teak – ist zwar hierzulande sehr groß, mit jedem Kauf eines Einrichtungsstücks aus Tropenholz unterstützen Sie aber auch die Abholzung der Regenwälder. Schaffen Sie ein angenehmes Raumklima. Die optimale Raumtemperatur in Schlafräumen beträgt gerade mal 18 Grad. Es ist nachgewiesen, dass sich diese Temperatur positiv auf die Schlafphasen auswirkt. Wasser Marsch bei der Körperpflege: Das ist die Devise in vielen Haushalten. Drehen Sie beim Zähneputzen den Wasserhahn zu und verzichten Sie auf das tägliche Vollbad. Beim Einseifen unter der Dusche können Sie ebenfalls sparen, indem Sie das Wasser kurzzeitig abdrehen.
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Als Anton (33) und Vicky (34) Bachmann den Kindergarten in ihrem Stadtteil in Berlin betraten, glich die Situation einem Bewerbungsgespräch mit 100 Mitstreitern. Die zwei jungen Berufstätigen haben sich allerdings nicht um einen Job im Kindergarten beworben, sondern wollen einen Kindergartenplatz mit Nachmittagsbetreuung für ihre Tochter Mia. „Es ist unglaublich, was man alles vorlegen und tun muss, um überhaupt eingeladen zu werden“, beschreibt Anton Bachmann verzweifelt. Die Familie möchte, wie so viele, natürlich nur das Beste für den Nachwuchs: Integrierter Englischunterricht, digitale Lernumgebung um alle Weichen für den „Digital Native“ zu stellen und der Kindergarten selbst muss natürlich auch schick von außen und innen aussehen. Laut einer aktuellen Statistik waren zwar Anfang des Kalenderjahres knapp 4000 Kindergartenplätze in Berlin frei, allerdings handle es sich hierbei um Einrichtungen, die entweder nicht gefragt oder als unbeliebt – aufgrund des Stadtteils – gelten, verkündete ein Sprecher der Jugendverwaltung.
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Wenn die Milch leer ist, schlägt der Kühlschrank Alarm und macht automatisch eine Notiz auf der digitalen Einkaufsliste. Erstaunlich, aber möglich! Die Zukunft gehört den intelligenten Wohnungen. Intelligentes Wohnen – oder auch engl. „Smart Home“ – bezeichnet technische Systeme in Wohnräumen, die nicht nur die Wohn-, sondern auch die Lebensqualität steigern. 30 % der Deutschen zwischen 20 und 40 Jahren haben das Eigenheim bereits vernetzt und steuern Abläufe wie beispielsweise die Heizung oder Lampen über das Smartphone. Die Möglichkeiten erscheinen fast grenzenlos. An Ideen mangelt es den Zukunftsvisionären auch nicht. Sie denken sogar an alle Bereiche der Industrie. So wurden bereits Prototypen von sprechenden Spiegeln im Badezimmer, die bei der Schönheitspflege helfen, entwickelt. Was aber braucht der Nutzer und was sind nur sinnlose Spielereien? Eine Frage die sich auch das Deutsche Forschungszentrum gestellt hat.
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Die Luft bleibt weg, die Hände werden kalt und feucht, ein erhöhter Herzschlag. Das alles sind Symptome einer Volkskrankheit: Phobie, die extreme Angst vor Objekten oder Situationen. Ob Höhen- oder Flugangst, Angst vor engen Räumen oder Spinnen; Angstzustände sind keine Seltenheit, sondern nehmen laut einer aktuellen Studie tendenziell zu. Um dieses angelernte Verhalten, z. B. die Angst vor Achtbeinern, gezielt wieder zu verlernen, setzen Therapeuten auf eine neuartige digitale Konfrontationstherapie. Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen, speziellen 3-D-Brillen, tauchen Patienten in eine virtuelle Welt ein, in der sie mit ihrer persönlichen Angst konfrontiert werden. Die Objekte und Situationen werden zwar durch den Computer simuliert und sind nicht echt, die Angst ist allerdings real. Patienten mit Höhenangst finden sich auf einem Hochhaus wieder, Patienten mit Platzangst im engen Fahrstuhl. Gegenüber der traditionellen Konfrontationstherapie hat die virtuelle Realität große Vorteile:
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Darunter verstehen sich bis zu fünf Urlaubstage zusätzlich zum normalen Urlaubsanspruch, die der Arbeitnehmer für eine Weiterbildung erhält. Bis auf Bayern und Sachsen ist der Bildungsurlaub in allen Bundesländern gesetzlich festgelegt. Eine Freistellung ist aber keineswegs mit einer Kostenübernahme gleichzusetzen. Der Arbeitgeber bezahlt das Seminar nur, wenn dies in einer Klausel im Arbeitsvertrag festgelegt wurde. Das ist vielen Berufstätigen aber egal. Den Wunsch, Neues zu erlernen, machen laut einer aktuellen Studie Arbeitnehmer immer häufiger zur Priorität. Die eigene Weiterentwicklung trägt somit zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz, neben den altbekannten Faktoren wie z. B. Gehalt oder Wertschätzung, bei. Dabei stellen sich Berufstätige oft die Fragen „Wie kann ich fachlich mithalten?“ oder „Wie mache ich mich durch meine Fähigkeiten unentbehrlich?“. Viele Unternehmen geben eine interne Antwort auf diese Fragen, indem sie einen dicken Seminarkatalog einführen, aus dem Weiterbildungen ausgewählt werden können.
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Die besten Abenteuer- und Outdoorsportfilme! Auch in diesem Jahr tourt unser Team durch Europa. Nachdem wir uns letztes Jahr dem Element Wasser gewidmet haben, nehmen die diesjährigen sechs kurzen Dokumentationen ein anderes Extrem in den Blick. Sei dabei und sichere dir dein Ticket für atemberaubende Naturaufnahmen. Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf das, was dich erwartet: „Achttausender im Fokus“ – ein Film von Bart Ipsen Die „Expedition 8000“ verfolgte ein großes Ziel: Drei Berge über 8000 Meter und das in Rekordzeit. Das Team von drei Bergsteigern um Lasse Petersen wagt das bisher Unmögliche. Ob die Gruppe die Besteigung der drei imposanten Berge Annapurna, Manaslu und Lhotse schafft?
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Ob Pflanzenheilkunde, Akupunktur oder Homöopathie: Immer häufiger wird die Schulmedizin mit alternativer Medizin kombiniert. In Deutschland vertrauen rund 60 % der Patienten auf Komplementärmedizin, also ergänzende Methoden zur Behandlung von meist leichten oder chronischen Erkrankungen. „Der Körper heilt so auf natürliche Weise”, erklärt Dr. Eva Beckmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilpraktikerin. Dr. Beckmann weiß die Kraft der Natur zu schätzen. Ihre Gemeinschaftspraxis bietet seit Neuestem auch kosmetische Behandlungen mit Naturprodukten an. „Wir setzen auf eine ganzheitliche Behandlungsmethode: Heilung von innen und von außen“, so Dr. Beckmann. Finden Sie den/die Naturheilpraktiker/in in Ihrer Nähe über den Fachverband Deutscher Heilpraktiker e. V. Für weitere Informationen klicken Sie hier.
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Für den Urlaub auf dem Campingplatz oder in der Wildnis benötigt man die richtige Ausrüstung. Dazu gehört auch die Unterkunft: Das Zelt. Die Gewinner unseres Vergleichstests haben wir für Sie zusammengefasst. Platz 3 sicherte sich der Hersteller bunte wildnis. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Lediglich in der Kategorie Aufund Abbau gab es Punktabzug. Platz 2 ging an die Marke berggefühl. Vor allem die 4-Personen-Zelte konnten hier mit viel Platz und Komfort überzeugen. Platz 1 gewann mit knappem Vorsprung freiluft. Der Hersteller sammelte mit seinen Produkten in allen fünf Kategorien die meisten Punkte. Zum Online-Shop der Anbieter geht es hier.
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Blüte an Blüte, dazwischen etwas Grün, bis der Strauß voll und bunt aussieht. Olaf Jensch ist Florist mit Herz und Seele. Die Blumenkreationen des ehemaligen Veranstaltungskaufmanns haben Wiedererkennungswert. Wie es zum Karrierewechsel kam? Nach jahrelanger Organisation von Events war Olaf Jensch vom vielen Stress erschöpft. Entspannung fand er im Garten seiner Großmutter, die ihm zeigte, wie man Blumensträuße und prachtvolle Gestecke zusammenstellt. „Aus meinem Hobby wurde plötzlich mehr.“ Seine schönsten Kreationen stellt Jensch in seinem neu erscheinenden Ratgeber „Blumen für den schönsten Tag im Leben“ vor.
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Sauberkeit und Hygiene sind im Haushalt wichtig. Das Angebot von Reinigungsmitteln im Supermarkt wächst kontinuierlich. Reinigungsmittel helfen uns zwar, Oberflächen und Böden zu reinigen, können aber auch unerwünschte Nebenwirkungen haben wie z. B. Hautirritationen oder Allergien. Hier kommt die Wunderwaffe Natur ins Spiel. Die Naturprodukte heilen nicht nur, machen Haut und Haar in Form von Pflegeprodukten und Kosmetika schöner, sondern sind auch bei der Hausarbeit kleine Helfer und das ganz ohne allergische Reaktionen. Viele Drogerien und Supermärkte haben die Marktlücke bereits erkannt und bieten alternative Produkte an. Wo Sie in Ihrer Umgebung natürliche Reinigungsmittel kaufen können, finden Sie unter folgendem Link.
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Hallo Leute. Seid ihr auch begeisterte Kletterer, Skifahrer oder Wanderer? Dann tretet doch unserer Gruppe bei und lasst euch über aktuelle Touren informieren. Wir sind internationale Leute, die in München wohnen und gerne im Freien unterwegs sind. Mit dabei sind unsere erfahrenen Bergsteiger Tim und Elisa, die viel Erfahrung beim Campen und in der Bergrettung mitbringen. Unsere privat organisierten Bergtouren finden meist Samstag und Sonntag statt, da die meisten hier in dieser Gruppe berufstätig sind. Schreib uns eine Nachricht oder poste Ideen für eine Tour zur Diskussion. Wir freuen uns auf dich!
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Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Plastikprodukten und -verpackungen für den einmaligen Gebrauch und diese verschmutzen zunehmend die Umwelt. Riesige Mengen an Kunststoff werden weltweit genutzt und anschließend weggeworfen. Laut EU-Kommission entstehen allein in der EU jedes Jahr rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll, weniger als 30 Prozent davon werden zur Wiederverwertung gesammelt. Der weitaus größere Teil landet entweder auf großen Mülldeponien oder in der Umwelt. Die EU möchte dieser gefährlichen Tendenz, die zunehmend Konsequenzen für die Umwelt weltweit hat, entgegenwirken und Plastik einschränken. Ein Anfang ist mit den kostenpflichtigen Plastiktüten gemacht worden. Einmaltüten müssen an der Kasse gekauft werden. Kunden sollen stattdessen eigene Stoffbeutel für ihre Einkäufe mitbringen. Bei der Aktion machen in Deutschland mehr als 350 Unternehmen mit, u. a. deutschlandweite Supermarktketten, große Elektronikgeschäfte und Modehäuser. Seitdem Plastiktüten kostenpflichtig sind, ist der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um 33 Prozent gesunken.
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Berufseinsteiger unterzeichnen in den meisten Fällen einen befristeten Arbeitsvertrag bei ihrem ersten Arbeitgeber. Dies trifft vor allem Personen zwischen 15 und 24 Jahren. Der Deutsche Gewerkschaftsbund bezeichnet diese Entwicklung als ein „Massenphänomen“. Dabei zeigt sich, dass dieses Phänomen branchenabhängig ist: Häufig sei der Arbeitsvertrag mit Befristung in kulturellen Berufszweigen, im öffentlichen Dienst oder an Hochschulen zu finden. Digitalisierung an den Schulen: Der Ausbau des WLAN-Netzes sowie die Anschaffung neuer Computer und Laptops wird an deutschen Schulen immer stärker gefördert. Die digitalisierte Lernumgebung für Schülerinnen und Schüler sei ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft und mache deutsche Schulen im internationalen Vergleich wieder wettbewerbsfähig. Kritiker betonen, dass die Digitalisierungsdebatte nicht auf die benötigte Medienkompetenz eingehe. Sie fordern nicht nur die Bereitstellung digitaler Medien, sondern auch gleichermaßen Informatikunterricht für alle. Stuttgart: Auf der A8 ereignete sich gestern in der Nähe der Messe Stuttgart ein Auffahrunfall.
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Moderator: Liebe Hörerinnen und Hörer. Danke, dass ihr wieder zu unserer Sendung „Leute aus Berlin hautnah“ eingeschaltet habt. In unserer Sendung stellen wir euch jede Woche eine Person aus der Hauptstadt vor. Diese Woche ist Eva Küpper bei uns im Studio. Frau Küpper, erzählen Sie unseren Zuhörerinnen und Zuhörern doch kurz, was Sie machen. Eva Küpper: Ja hallo, ich bin Sportlerin von Beruf. Ich laufe Ultramarathons. Moderator: Mhh, ich glaube, das müssen Sie uns genauer erklären. Eva Küpper: Gerne. Die Laufstrecke „Marathon“ ist glaube ich jedem ein Begriff. Bei einem Marathon legen die Läufer eine Distanz von 42,195 km zurück. Ein Ultramarathon wiederum ist ein offizieller Lauf über eine Strecke, die länger als die Marathondistanz ist. Das lässt sich ganz einfach am Wortursprung „ultra“ erklären. Das Wort „ultra“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „jenseits, über“. Also alles, was über 42,195 km hinausgeht, wird als Ultramarathon bezeichnet.
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Sie sind über das Wochenende in Berlin und möchten die Stadt erkunden. Da hören Sie folgenden Tipp im Radio: Sie möchten Berlin sportlich erkunden? Lernen Sie Deutschlands Hauptstadt auf dem Fahrrad kennen: „Berlin auf zwei Rädern“ zeigt Ihnen Berlins schönste Seiten. Radelnd steuern wir viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt an: Von der Museumsinsel, an der Mauer entlang, durch den Tiergarten bis zum Brandenburger Tor. Unsere kompetenten Guides begleiten Sie durch Berlins Geschichte. Ein straßensicheres Fahrrad sowie Fahrradhelm und Mittagsverpflegung sind im Preis mit inbegriffen. Die geführten Radtouren sind individuell, mit dem Freundeskreis, oder auch als Betriebsausflug buchbar.
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Das Rollenbild befindet sich im Wandel: Oft geht der Wunsch nach einer partnerschaftlichen Aufteilung der Familienarbeit von uns Männern aus. Da steht uns jedoch die gängige Praxis in Deutschland im Wege, denn es besteht nach wie vor eine große Ungleichheit bei der Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit. Ich persönlich lehne die Rolle als Familienoberhaupt und Ernährer ab und beschäftige mich viel mehr mit meinen Kindern, als mein Vater das mit uns getan hat. Gern hätte ich noch mehr Zeit für meine Söhne. Aber so einfach ist das nicht. Wenn ich mich dafür entscheiden würde, für drei Jahre eine Auszeit von meinem Job zu nehmen, um mich um meine drei Kinder zu kümmern, dann wäre das ein Problem. Zum einen könnte ich nach meiner Rückkehr in die Firma nicht einfach meine Karriere fortsetzen. Zum anderen würde man mir seitens der Geschäftsführung vielleicht sogar vorwerfen, nicht motiviert genug zu sein.
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In meiner Familie bin ich die Hauptverdienerin und ich verdiene sehr gut. Mein Mann kümmert sich mehr um die Kinder als ich. Deshalb arbeitet er auch nur halbtags. Den Haushalt führt er ebenfalls. Jeder sollte sich selbst aussuchen dürfen, wie er leben möchte. Das ist Gleichberechtigung für mich. Es ist doch egal, ob es Hausfrauen oder Hausmänner gibt. Hauptsache jeder fühlt sich wohl. Selbstverständlich sehe ich aber auch, dass es außerhalb von Großstädten schwierig ist, die Rollenklischees aufzubrechen. Hier lastet sowohl auf den Männern als auch auf den Frauen ein großer Druck, den Klischees zu entsprechen. Selbst in unserer Familie schütteln einige Verwandte den Kopf über uns. Allerdings sehe ich nicht ein, dass ich ständig unsere Lebensweise verteidigen muss. Ich zwinge ja niemanden so zu leben wie wir.
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Es wird so viel über Gleichberechtigung und Emanzipation geredet. Aber wie sieht denn die Realität aus? Der „Beruf“ der Frau ist es, in Familie und Haushalt zu wirken, während der Mann eher im öffentlichen Leben agiert. Seine Arbeit wird entlohnt, denn sie ist ja gesellschaftlich nützlich. Die Arbeit der Hausfrau hingegen wird als unentgeltliche Reproduktionsleistung angesehen. Geht sie auch noch arbeiten, dann muss sie die Doppelbelasung von Familie und Beruf bewältigen. Natürlich ändert sich langsam die Rollenverteilung, denn die Frauen erobern schon seit geraumer Zeit den Arbeitsmarkt, aber Frauen sind in Führungspositionen immer noch die Ausnahme und sie verdienen immer noch deutlich weniger als Männer. Von vielen Politikern werden die Frauen eher als „Stille Reserve“ am Arbeitsmarkt angesehen. Und die Hausarbeit bleibt nach wie vor die Domäne der Frau. Der Weg in die Gleichberechtigung ist noch weit.